Lesbische, schwule und queere Hochzeiten.Einfach ihr.

Ob ihr eine lesbische Hochzeit plant, eine schwule oder eine ganz ohne Label: Ich fotografiere euch so, wie ihr miteinander seid. Egal ob in Bruchsal, im Raum Karlsruhe oder in der ganzen Republik. Für queere Hochzeiten fahre ich gern weiter, als in meinen Angeboten steht.

Wer euch
begleitet.
Ich bin Janet (sie/ihr), lesbische Hochzeitsfotografin aus Bruchsal bei Karlsruhe.
Wer euch an eurem Hochzeitstag begleitet, macht einen Unterschied. Allys sind wichtig, und viele machen ihre Sache gut. Jemand aus der Community bringt trotzdem etwas mit, das sich schlecht nachmachen lässt. Mir muss niemand erklären, warum der Blick einer Tante schwerer wiegt als das, was sie sagt, oder warum ihr vor dem ersten Kuss vor Publikum kurz zögert. Ihr müsst an eurem Tag nichts übersetzen.
Auf Hochzeiten bin ich gern Teil der Gesellschaft. Ich lache mit euren Gästen und gebe Orientierung, wenn sie gebraucht wird. Und ich merke, wann ich mit der Kamera einfach still dabei sein darf.
Mehr über michEine Hochzeit
auf Ærø.
Die ganze Reportage ansehen

Euer Tag,
eure Entscheidungen.
Vieles an einer klassischen Hochzeit ist schön, und vieles davon stammt aus einer Zeit, in der eine gleichgeschlechtliche Hochzeit in Deutschland noch nicht einmal erlaubt war. Der Vater, der die Braut übergibt. Das Anschneiden der Torte in einer festgelegten Reihenfolge. Wenn euch solche Bräuche gefallen, macht sie. Wenn ihr mit der Heteronormativität dahinter brechen wollt, ist das genauso richtig, und ihr schuldet niemandem eine Begründung dafür.
Das gilt für alles, was euren Tag ausmacht: was ihr anzieht, welche Farbe es hat, wie eure Trauung abläuft und ob es überhaupt ein Programm gibt. Am Ende zählt nur, dass ihr euren Tag so plant, wie ihr ihn euch wünscht, und nicht so, wie ihn sich andere für euch vorstellen.
Von meiner Seite kommt dabei kein Druck. Es gibt bei mir keine Liste mit Bildern, die angeblich dazugehören, und keinen Programmpunkt, den ihr aus Höflichkeit mitmachen müsst.
Chosen Family
ist Familie.
Nicht alle Paare feiern mit ihrer Herkunftsfamilie. Manche laden nur einen Teil ein, manche niemanden. Die Menschen, die ihr euch selbst ausgesucht habt, sind deshalb keine Notlösung, sondern eure Hochzeitsgesellschaft.
Ich frage nicht, warum jemand fehlt. Ihr müsst mir eure Familienverhältnisse nicht erklären, damit ich euren Tag gut fotografieren kann. Mir reicht zu wissen, wer da ist und wer euch wichtig ist. Ob ihr dann zu acht feiert oder zu hundertzwanzig, ändert daran nichts.
Kleine Hochzeiten und Elopements
Eure Pronomen
sind mir wichtig.
In meinem Formular stehen eure Namen, nicht Braut und Bräutigam. Schreibt mir dazu, welche Pronomen ihr benutzt, dann verwende ich sie: wenn wir zusammen planen, wenn ich eure Gäste für Gruppenbilder zusammenrufe und auch gegenüber den anderen Dienstleistern an eurem Tag.
Wenn in einem Dokument noch ein anderer Name steht als der, den ihr tragt, ist das für mich kein Thema. Ich frage nicht nach Transition oder Körper, und ich sortiere euch auch nicht danach, wer von euch die Braut ist. Vor meiner Kamera seid ihr zwei Menschen, die heiraten.
Vielleicht ist eure Hochzeit für euch ganz selbstverständlich, vielleicht war der Weg dahin lang. Erzählen müsst ihr mir davon nur das, was ihr erzählen möchtet. Ich brauche keine Geschichte über euer Coming-out, um zu sehen, was zwischen euch passiert.
Ein Ablauf,
der euch entspricht.
Zusammen anfangen oder getrennt?
Ihr könnt euch gemeinsam fertig machen oder euch erst später sehen. Ein First Look ist eine Möglichkeit, keine Pflicht. Die Vorstellung, sich vorher getrennt anzuziehen, kommt aus einem Hochzeitsbild, das für viele queere Paare ohnehin nicht passt.
Eure Menschen im Blick
Wer soll auf jeden Fall mit euch auf ein Bild? Eine kleine Liste vorab hilft uns, diese Menschen zu finden und Gruppenbilder ohne langes Warten einzuplanen.
Raum zum Durchatmen
Paarbilder müssen keine lange Unterbrechung sein. Vielleicht passt ein kurzer Spaziergang nach der Trauung oder etwas Zeit am Abend. Wir suchen einen Platz im Ablauf, der euch nicht aus eurem Fest reißt.

Ohne feste Posen
oder Rollen.
Beim Paarshooting bekommt ihr kleine Anleitungen, die zu euch passen. Wir gehen ein Stück, bleiben stehen oder schauen uns um. Niemand muss für die Kamera eine bestimmte Rolle übernehmen.
Auch euer Ablauf bleibt flexibel. First Look, Trauung, gemeinsame Bilder oder einfach viel Zeit mit euren Menschen: Ihr sagt mir, was davon vorkommen soll, und ich richte meine Begleitung danach aus.
Ein möglicher Hochzeitstag


Eure Bilder.
Eure Sichtbarkeit.
Bilder von lesbischen und schwulen Hochzeiten sichtbar zu machen, kann viel bedeuten. Für andere Paare ist genau das Gegenteil wichtig, weil nicht alle im Job oder in der Familie geoutet sind. Deshalb gilt bei mir: Kein Bild von euch geht irgendwo online, solange ihr es mir nicht ausdrücklich erlaubt habt. Nicht auf diese Website, nicht auf Instagram, nicht in ein Portfolio.
Wie weit diese Erlaubnis reicht, halten wir vorher schriftlich fest. Sagt mir einfach, was für euch in Ordnung ist und was nicht. Ein Nein kostet euch nichts und ändert an eurer Begleitung nichts.
Die Hochzeit auf diesen Bildern

Wie ich euch
begleiten kann.
Vom Standesamt bis zur Feier oder für eure Hochzeit im kleinen Kreis: Hier findet ihr Einblicke in meine Begleitung und die Preisvorschau.
Was ihr mich
fragen könnt.
Fotografierst du auch schwule Hochzeiten?
Ja. Der Ablauf ist derselbe wie bei jeder anderen Hochzeit: Wir sprechen vorher darüber, wie euer Tag aussehen soll, und ich richte meine Begleitung danach aus. Dass hier gerade Bilder einer lesbischen Hochzeit stehen, liegt daran, welche Aufnahmen ich veröffentlichen darf, und sagt nichts darüber aus, wen ich fotografiere.
Begleitest du auch trans und nichtbinäre Paare?
Ja. Ihr müsst euch für meine Kamera keiner Rolle zuordnen. Namen, Ansprache, Kleidung und die Art, wie ihr miteinander seid, kommen von euch. Sagt mir gern, was euch wichtig ist und womit ihr euch wohlfühlt.
Was kostet eine Hochzeitsfotografin für eine gleichgeschlechtliche Hochzeit?
Genauso viel wie für jede andere Hochzeit. Es gibt bei mir keinen eigenen Preis für queere Paare, weder nach oben noch nach unten. In meiner Preisvorschau könnt ihr euch den Umfang zusammenstellen, der zu eurem Tag passt, und seht dabei direkt, was er kostet.
Wir fühlen uns vor der Kamera unsicher. Was machen wir dann?
Das geht fast allen so, auch Paaren, die das vorher nicht erwartet hätten. Ihr müsst keine Posen mitbringen. Ich gebe euch kleine Aufgaben, bei denen ihr miteinander beschäftigt seid statt mit der Kamera. Nach zehn Minuten vergessen die meisten, dass ich da bin.
Fotografierst du auch eine kleine standesamtliche Hochzeit?
Ja, und ich mache das gern. Eine Begleitung von zwei Stunden im Standesamt und danach ein Stück spazieren ist eine vollwertige Buchung und kein Trostpreis. In meiner Preisvorschau könnt ihr euch genau das zusammenstellen.
Fotografierst du gleichgeschlechtliche Hochzeiten auch außerhalb von Karlsruhe?
Ja. Ich sitze in Bruchsal im Raum Karlsruhe und reise für Hochzeiten und Elopements durch die ganze Republik. Bei einer Ganztagesbegleitung ist die Anfahrt im Umkreis von 100 Kilometern um Karlsruhe und um München enthalten, weitere Wege und eine mögliche Übernachtung stehen sonst in eurem Angebot. Für queere Hochzeiten fahre ich allerdings gern weiter, als in meinen Angeboten steht. Wenn die Anfahrt der einzige Grund wäre, warum es mit uns nicht klappt, sagt mir das bitte, bevor ihr absagt.
Seit wann dürfen gleichgeschlechtliche Paare in Deutschland heiraten?
Seit dem 1. Oktober 2017. An diesem Tag trat die Eheöffnung in Kraft, seitdem steht die Ehe in Deutschland auch Paaren gleichen Geschlechts offen. Davor gab es seit 2001 nur die eingetragene Lebenspartnerschaft. Eine bestehende Lebenspartnerschaft könnt ihr beim Standesamt in eine Ehe umwandeln lassen, und auch so einen Termin begleite ich gern fotografisch.
Können wir auf Englisch mit dir sprechen?
Ja, Beratung und Begleitung sind auf Deutsch und Englisch möglich. If you are looking for a lesbian wedding photographer near Karlsruhe and would rather write in English, just do. Erzählt mir gern auch, welche Sprachen in eurer Gesellschaft gesprochen werden.
Wie möchtet ihr feiern?
Erzählt mir, wer dabei ist und was an eurem Tag vorkommen soll. Den Rest klären wir zusammen.
