Queere Hochzeiten
Einfach ihr.Auch vor der Kamera.
Ich bin Janet, Hochzeitsfotografin aus dem Raum Karlsruhe und selbst lesbisch. Ob ihr eine lesbische Hochzeit plant, eine schwule oder eine, für die es kein Wort braucht: Ich möchte euch so fotografieren, wie ihr miteinander seid.

Eure Namen.
Eure Geschichte.
In meinem Formular stehen eure Namen. Keine vorgegebenen Rollen, in die ihr euch erst eintragen müsst. Erzählt mir, wie ihr angesprochen werden möchtet und welche Menschen an eurem Tag wichtig sind.
Ob ihr lesbisch, schwul, bi, trans, nichtbinär oder anders queer seid: Euer Tag muss keinem fremden Bild von Hochzeit entsprechen. Es gibt bei mir keine Liste mit Bildern, die angeblich dazugehören, und keinen Programmpunkt, den ihr aus Höflichkeit mitmachen müsst.

Wer euch
begleitet.
Ich bin gern Teil der Gesellschaft. Ich lache mit euren Gästen und gebe Orientierung, wenn sie gebraucht wird. Und ich merke, wann ich mit der Kamera einfach still dabei sein darf.
Dass ich selbst lesbisch bin, gehört zu mir. Für manche Paare macht es einen Unterschied, wer sie an diesem Tag begleitet. Deshalb steht es hier ganz offen.
Mehr über michOhne feste
Posen oder Rollen.
Beim Paarshooting bekommt ihr kleine Anleitungen, die zu euch passen. Wir gehen ein Stück, bleiben stehen oder schauen uns um. Niemand muss für die Kamera eine bestimmte Rolle übernehmen.
Auch euer Ablauf bleibt flexibel. First Look, Trauung, gemeinsame Bilder oder einfach viel Zeit mit euren Menschen: Ihr sagt mir, was davon vorkommen soll, und ich richte meine Begleitung danach aus.
Ein möglicher HochzeitstagIhr entscheidet,
was Raum bekommt.
Vielleicht ist eure Hochzeit für euch ganz selbstverständlich. Vielleicht war der Weg dahin lang. Ihr müsst mir keine Geschichte erzählen, die ihr nicht teilen möchtet, und eure Beziehung nicht erklären. Mich interessiert, was euch an diesem Tag wichtig ist.
Beim Kennenlernen sprechen wir darüber, wie ihr angesprochen werden möchtet und wer zu euren engsten Menschen gehört. Das kann Familie sein, euer Freundeskreis oder eure Wahlfamilie. Für eure Bilder zählt die Verbindung zwischen euch, nicht eine vorgegebene Vorstellung davon, wie eine Hochzeit aussehen soll.
Ein Ablauf,
der euch entspricht.
Zusammen anfangen oder getrennt?
Ihr könnt euch gemeinsam fertig machen oder euch erst später sehen. Ein First Look ist eine Möglichkeit, keine Pflicht. Die Vorstellung, sich vorher getrennt anzuziehen, kommt aus einem Hochzeitsbild, das für viele queere Paare ohnehin nicht passt.
Eure Menschen im Blick
Wer soll auf jeden Fall mit euch auf ein Bild? Eine kleine Liste vorab hilft uns, diese Menschen zu finden und Gruppenbilder ohne langes Warten einzuplanen.
Raum zum Durchatmen
Paarbilder müssen keine lange Unterbrechung sein. Vielleicht passt ein kurzer Spaziergang nach der Trauung oder etwas Zeit am Abend. Wir suchen einen Platz im Ablauf, der euch nicht aus eurem Fest reißt.


Eure Bilder.
Eure Sichtbarkeit.
Queere Hochzeitsbilder sichtbar zu machen, kann viel bedeuten. Für andere Paare ist genau das Gegenteil wichtig, weil nicht alle im Job oder in der Familie geoutet sind. Deshalb gilt bei mir: Kein Bild von euch geht irgendwo online, solange ihr es mir nicht ausdrücklich erlaubt habt. Nicht auf diese Website, nicht auf Instagram, nicht in ein Portfolio.
Wie weit diese Erlaubnis reicht, halten wir vorher schriftlich fest. Sagt mir einfach, was für euch in Ordnung ist und was nicht. Ein Nein kostet euch nichts und ändert an eurer Begleitung nichts.
Was ihr mich
fragen könnt.
Begleitest du auch trans und nichtbinäre Paare?
Ja. Ihr müsst euch für meine Kamera keiner Rolle zuordnen. Namen, Ansprache, Kleidung und die Art, wie ihr miteinander seid, kommen von euch. Sagt mir gern, was euch wichtig ist und womit ihr euch wohlfühlt.
Wir fühlen uns vor der Kamera unsicher. Was machen wir dann?
Das geht fast allen so, auch Paaren, die das vorher nicht erwartet hätten. Ihr müsst keine Posen mitbringen. Ich gebe euch kleine Aufgaben, bei denen ihr miteinander beschäftigt seid statt mit der Kamera. Nach zehn Minuten vergessen die meisten, dass ich da bin.
Fotografierst du auch eine kleine standesamtliche Hochzeit?
Ja, und ich mache das gern. Eine Begleitung von zwei Stunden im Standesamt und danach ein Stück spazieren ist eine vollwertige Buchung und kein Trostpreis. In meiner Preisvorschau könnt ihr euch genau das zusammenstellen.
Müssen wir in eurer Gegend heiraten?
Nein. Ich sitze in Bruchsal im Raum Karlsruhe, reise aber für Hochzeiten und Elopements. Bei einer Ganztagesbegleitung ist die Anfahrt bis 100 Kilometer enthalten, weitere Wege und eine mögliche Übernachtung stehen in eurem Angebot.
Können wir auf Englisch mit dir sprechen?
Ja, Beratung und Begleitung sind auf Deutsch und Englisch möglich. Erzählt mir gern auch, welche Sprachen in eurer Gesellschaft gesprochen werden.
Wie möchtet ihr feiern?
Erzählt mir, wer dabei ist und was an eurem Tag vorkommen soll. Den Rest klären wir zusammen.
